Prüfungsangst besiegen Berlin

Prüfungsangst, Lampenfieber & Co.

Prüfungsangst,  Lampenfieber & Co. – Das muss nicht sein!

Kennen Sie das?

Das Herz schlägt bis zum Hals, die Hände zittern, die Handflächen sind patschnass, der Magen krampft, die Gedanken drehen sich im Kreis,…

Im Laufe unseres Lebens treffen wir immer wieder auf kleine und große Prüfungen oder prüfungsähnlichen Situation. In der Schule, Klassenarbeiten, Tests, Referate, Abschlussprüfung, Abitur. Im Studium, Präsentationen, Examen. Später dann Einstellungstest, Bewerbungsgespräche.
Im Beruf Meetings, schauspielerische und musikalisch Auftritte, Fachprüfungen im Beruf, Reden und all die vielen anderen Situationen im Leben.  Und diese können extreme Aufregung, Lampenfieber oder auch Angst, Prüfungsangst in uns wachrufen. Viele begleitet das. Auch mich.

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Auch ich saß in dieser Falle fest

Jeder Test, jedes Referat in der Schule war für mich der Horror! Und in der Uni ging es weiter. Dort erwischte mich dann schließlich auch ein Blackout. Manchmal bekomme ich zu hören, „Sie kennen das ja nicht.“ Doch, ich kenne das! Und ich gehe damit auch offen um – mittlerweile. Es war nicht immer so.
Und jetzt kenne ich ein Mittel dagegen. Besser später als nie. Ich hätte es mir früher gewünscht, damit ich mir viele Situationen hätte ersparen können..

Auch aus eigener persönlicher Erfahrung weiß ich, dass wenige über missglückte oder durchgefallene Prüfung sprechen. Und noch seltener über die damit aufkommenden Gefühle. Das Gefühlschaos, die Zweifel, die Angst vor der nächsten Prüfung, vor einem weiteren Blackout, die Bilder und Erinnerungen an das Erlebnis, an die Bloßstellung, der Gedanke, „nur mir passiert das“, „nur mir geht es so schlecht“, das Gefühl, alleine damit zu sein und und und…
Häufig erfährt man erst, dass es auch anderen so geht und „dass es ganz normal ist“, wenn man selbst darüber redet.

Ich hätte es gerne früher gewusst – ein Mittel dagegen

Damals kannte ich wingwave leider noch nicht. Aber umso bereichernder ist es, andere dabei unterstützen zu können, ihre Angst zu überwinden, „Ruhe in die Sache“ zu bringen und zuversichtlich in die Prüfung zu gehen – ohne Prüfungsangst. Denn wir bearbeiten die Stresssituation bzw. die Vorstellung von der „nahenden Katastrophe“. Und das auf der Gehirnebene, da wo der Stress ausgelöst wird. Es ist immer wieder toll zu sehen, wie sich die belastenden Gedanken und Gefühle legen und die Erleichterung zu sehen ist.

Dabei muss die Angst noch nicht einmal aus einer „versemmelten“ Prüfung hervorgegangen sein. Es kann auch das Verhalten und die Botschaften eines Lehrers gewesen sein. Wenn beispielsweise eine „nicht so gut gelaufene“ Klassenarbeit mit „du hast mich sehr enttäuscht“ zurück gegeben wurde. Es kann die Bloßstellung vor der Klasse gewesen sein, wenn man eine Aufgabe nicht lösen konnte. Aber genauso andere Glaubenssätze, die wir uns mit der Zeit durch Beobachtungen oder Erfahrungen angeeignet haben. Prüfungsangst ist so vielfältig. Das ist bei jedem ganz individuell. Und bei jedem ist es anders!

Diese Angst kann vielfältig sein

Angst kann einen aber auch in anderen Situationen begleiten, nicht nur in klassischen Prüfungssituationen. So fühlt man sich in den unterschiedlichsten Momenten vorgeführt oder ungewollt im Mittelpunkt. Klassisch sind auch die Vorstellungsrunden in Seminaren, Trainings, in der Kita oder wo wir auf andere Menschen treffen. Man ist wie blockiert, hat einen Tunnelblick und kann nicht mehr das sagen, was man vielleicht gerne hätte sagen wollen.
Und dabei ist es ganz egal wo man her kommt, was man macht, welchen Job, Funktion oder in welcher Hierarchieebene man sich befindet, Schüler, Studenten oder Führungskräfte,…

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Prüfungsangst-Seminare vernachlässigen häufig die Angst selbst, das Gefühl

In Prüfungsangst-Seminaren werden zwar hilfreiche Techniken und Methoden beigebracht, aber häufig nicht die emotionale Komponente gelöst. Der Punkt, wo unser Kopf sagt „Ist ja schön und gut, aber…“ Denn unser Bauch springt an und findet viele Einwände, warum es eben nicht „schön und gut“ ist. Wäre das so einfach, dann wären schon viele durch ihre gute Vorbereitung souverän in die Prüfung gegangen und hätten ihre Prüfungsangst hinter sich gelassen. Häufig ist der Stressfaktor „dahinter“ einfach viel zu groß, als dass wir ihn mit bloßem Lernen und einer guten Vorbereitung in Schach halten können.

„Kopf & Bauch“

Und genau das ist das schöne bei wingwave. Wingwave löst die „Problematik“ Kopf vs. Bauch. Mit wingwave lösen wir das damit verbundene und blockierende Gefühl. Das Gefühl, welches in uns so einen Stress auslöst. Die belastende Situation rückt weiter weg, das Gefühl beruhigt sich, die Katastrophengedanken verschwinden,… Es ist plötzlich möglich, sich vorzustellen, dass die nächste Prüfung gut wird, dass man ruhiger, konzentriert und souverän in die Prüfung geht und sie meistern wird. So ganz ohne Prüfungsangst.

Dabei unterstützt uns unsere Vorstellungskraft, die wir gezielt im Ablauf der Sitzung und des Prozesses einsetzen und auch im Nachhinein weiter anwenden und üben. Die Visualisierung von zukünftig positiv ablaufenden Situationen ermöglicht es, neue Kraft und Energie daraus zu schöpfen.

Natürlich kann man wingwave auch einsetzen, wenn man keine große Prüfungsangst hat. Sondern sich vielleicht nur etwas unsicher fühlt oder sich einfach für eine Prüfung stärken oder mehr Sicherheit und Souveränität erlangen möchte.

Wingwave geht an das Gefühl und das ist ja das, was uns in solch einem Moment belastet.
Vielleicht kennen Sie das, dass Sie vom KOPF her sagen „so schlimm ist das nicht“, „das schaff‘ ich schon irgendwie“, „andere haben das ja auch geschafft“ ABER der BAUCH teilt Ihnen etwas ganz anderes mit. Ein Gefühl, dass rational, mit bloßem Willen, einfach nicht zu besänftigen ist…

Prüfungsangst? Das muss nicht sein… Und das sagen meine Klienten auch!
Versuchen Sie es einfach mal und nutzen Sie wingwave für sich. Es kann manchmal so einfach sein 😉

Was machen Sie bei Prüfungsangst, Lampenfieber, Redeangst,…? 

Haben Sie Tipps und Tricks, die Ihnen weiterhelfen?

Ich freue mich über Ihren Kommentar!

Ihre Karen Jahn

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11 Kommentare
  1. Peter H. says:

    Als ich mich mit meinem Problem an Frau Jahn wendete, war mir diese Methode überhaupt nicht bekannt.
    Bei unsereme ersten Termin wendete sie wingwave an. Bei der Sitzung selbst bekommt man schon ein anderes Gefühl für die Situation.
    Ich benötigte noch eine Sitzung.
    Heute ist es mir möglich, mit der notwendigen Ruhe und Gelassenheit Vorträge zu halten. Ich kann mich gut auf meinen Vortrag kümmern und muss mich nicht mehr hauptsächlich auf mich konzentrieren.

    Antworten
    • Karen Jahn says:

      Mit Ruhe und Gelassenheit einen Vortrag zu halten, das wünschen sich viel. Schön, dass es Ihnen jetzt möglich ist. Mit den kleinen Übungen können Sie weiterhin den bereits erreichten Erfolg festigen.
      Sicheres und souveränes Auftreten kann sich so gut anfühlen, nicht wahr?! 🙂

    • Karen Jahn says:

      Hallo Sandra,

      es freut mich, dass dir die Informationen geholfen haben. 🙂

      Um sich auch in einer stressigen Situation besser beruhigen zu können, ist es hilfreich, eine Entspannungstechnik vorab zu üben – so oft es geht. Ich empfehle anfangs mindestens 1x täglich. Wenn man es mal vergessen hat, kein Problem. Es geht einfach um eine gewisse Routine.
      Einerseits ist man natürlich entspannter in der Prüfung, andererseits ist man allgemein entspannter, da man ja regelmäßig etwas für seinen Entspannungszustand tut. Und damit geht einiges leichter 😉

      Eine weitere schönen ÜBUNG ist, sich vorzustellen, wie die Prüfung optimalerweise ablaufen „sollte/könnte“. Also eine rein positive Vorstellung.
      Stelle dir zum BEISPIEL vor, du bist entspannt und konzentriert in der Prüfung, du erhälst die Fragen, die du weißt und beantworten kannst, du beantwortest die Fragen in der vorgegebenen Zeit. Die Prüfung ist zu ende und du bist erleichtert und zufrieden. Dann bekommst du dein Ergebnis: BESTANDEN! Und freust dich – vielleicht ein kleiner Freudentanz, ein Luftsprung, ein „Yeeeeaaaaaahhhh! Geschafft!“ oder wie auch immer du dich freuen würdest. Stelle es dir genau vor. Denn: das FREUEN über die bestandene Prüfung ist MOTIVATION pur für dich und dein Unterbewusstsein!
      Tauche richtig schön ein in dieses Bild und stelle es dir so oft es geht vor. Dein Unterbewusstes bekommt nämlich genau dieses Bild und wird dich unterstützen, genau das zu erreichen.

      ich wünsche dir eine entspannte, konzentrierte und erfolgreiche Prüfung! Toi, toi, toi!

      Herzliche Grüße
      Karen Jahn

    • Karen Jahn says:

      Hallo Nick,

      wingwave ist eine Methode, eine Coaching-Methode, die ein wingwave-Coach – zum Beispiel ich – bei dem Klienten anwendet. Mehr zur wingwave finden Sie unter Methoden – wingwave/EMDR:
      http://coaching-und-du.de/methoden/wingwave-berlin. Weiter unten auf er Seite finden Sie auch ein kleines Youtube-Video, dass sich mit dieser Methode befasst. Es ist ein Ausschnitt einer SWR3-Dokumentation, die über diese Methode berichtete. Oder hier: https://www.youtube.com/watch?v=ih4wSzElyxE

      Zu wingwave:
      Einer der Basiselemente von wingwave ist Aktivierung der Gehirnhälften, welche beispielsweise über die Augenbewegung erfolgt. Durch die hin-un-her-Bewegung der Augen werden beide Gehirnhälften aktiviert und damit angeregt, Stress zu verarbeiten. Mit Stress meine ich alle Gedanken und Gefühle, die wir als negativ empfinden, die wir als Belastung wahrnehmen. Egal ob Angst, Wut, Trauer, Liebeskummer oder negative, kreisende Gedanken oder eine Verhaltensweise, die wir gerne verändern möchten.
      Ich, der wingwave-Coach, hinterfrage das Thema, weswegen der Klient zu mir kommt und arbeite bestimmte Stresspunkte heraus, mit denen wir dann arbeiten und welche wir Schritt für Schritt auflösen.
      Das findet in eine Sitzung mit dem wingwave-Coach und dem Klienten statt, face-to-face wie man so schön sagt.

      Am Ende einer Sitzung gebe ich immer Übungen mit, die Sie auch selbst anwenden können, um auch im Alltag selbst Stress reduzieren zu können.

      Sie haben weiter Fragen? Nutzen Sie doch mein kostenloses telefonisches Kennenlerngespräch! Sie erzählen mir kurz von Ihrem Problem und ich sage Ihnen, ob bzw. wie ich Sie unterstützen kann. Wäre das etwas für Sie?

      Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!

      Herzliche Grüße
      Karen Jahn

  2. Jörg K. Unkrig says:

    Hallo Frau Jahn –

    Guter Artikel zu einem wichtigen Thema: Lampenfieber und (Prüfungs)Ängste. Der Sänger und Entertainer Robbie Williams hat einmal in einem Inteiew zugegeben, dass er unter starkem Lampenfieber leidet und quasi bei jedem Auftritt auf die Bühne gepügelt werden und sich immer neu überwinden muss.

    Das Beispiel (und davon gibt es noch enige) zeigt, dass selbst Profis damit zu kämpfen haben. Vielen Dank für die Anregungen und Tipps!! Beschäfige mich auch sehr viel mit dieser Thematik und freuemich immer über neue Anregungen von Kollegen.

    Ihnen eine gute Zeit

    Jörg K. Unkrig
    Kommunikationstrainer und Blogger

    Antworten
    • Karen Jahn says:

      Hallo Herr Unkrig,

      vielen Dank für Ihr Feedback!

      Ja, dieses Thema betrifft ganz viele Menschen. Und auch Musikern, Sänger und Schauspielern leiden unter extremem Lampenfieber.
      An mich wenden sich viele Menschen, von denen viele nicht erwarten würden, dass Sie damit zu kämpfen haben. Führungskräfte, Frauen und Männer in Positionen, die vor kleinen und großen Gruppen auftreten müssen. Und die es einfach leid sind, sich damit rum zu schlagen, dass sie jedes Mal extrem nervös sind und das Gefühl haben nicht souverän aufzutreten.

      Und ganz viele glauben, dass sie damit alleine da stehen. Denn wenige reden darüber.
      Und gerade im beruflichen Kontext ist das natürlich schwierig, da es ja eine Schwäche wäre, die keiner gerne zu gibt…

      Mittlerweile kann man ja im Internet nach Hilfe suchen. Dort sieht man dann auch, dass man damit nicht alleine ist.
      Als ich mich „damals“ damit rumschlug, gab es noch kein Google und Co, die ich befragen konnte. Ich habe noch im guten alten Fachhandel gesucht…;-)
      Erst viele, viele Jahre später habe ich dann „meine“ Methoden und Techniken gefunden.
      Ich liebe meinen Job! Es ist immer wieder so schön, Menschen zu helfen und zu sehen und zu hören, dass sie in Situationen selbstsicher, selbstbewusst, selbstbestimmt und souverän auftreten können. Vor allem sie sich auch so fühlen und nicht nur nach außen den Eindruck erwecken…

      Ihnen auch eine gute Zeit!

      Karen Jahn

    • Doris says:

      Ich hatte letztes Jahr im Sommer meine IHK Abschlussprüfung und war in einer ähnlichen Situation. Ich hoffe, dass diese Tipps viele helfen. Hätte ich damals auch gebraucht 🙂

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